
Welche deutschen Kliniken eignen sich für eine Katheterablation? Hier sind die 50 größten Häuser dargestellt.
Bei einer Ablation werden gezielt kleine Bereiche des Herzgewebes erhitzt oder gekühlt, um abnormale elektrische Leitungswege zu zerstören und so Herzrhythmusstörungen zu behandeln. Dies ist beispielsweise bei einer Herzrhythmusstörung notwendig.
Der Eingriff sollte von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden. Mindestens 75 Katheterablationen pro Jahr hält die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie für notwendig. Entsprechend sollten Sie unten aus der Liste nur Kliniken auswählen, die diesen Mindestwert überschreiten und im Zweifelsfall lieber in den nächsten Ort fahren, wenn Sie den Eingriff planen.
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Top-Kliniken für eine Katheterablation
| Krankenhaus | Behandlungsfälle |
|---|---|
| TUM Klinikum Deutsches Herzzentrum München | 7634 |
| Charité - Universitätsmedizin Berlin | 5890 |
| Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen | 5745 |
| Herzzentrum Leipzig | 5150 |
| Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz | 4440 |
| Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt a. d. Saale | 4317 |
| Agaplesion Markus Krankenhaus Frankfurt am Main | 3678 |
| Universitätsklinikum Köln | 3530 |
| Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf | 3388 |
| Segeberger Kliniken - Standort Bad Segeberg | 3291 |
| Asklepios Klinik St. Georg Hamburg | 3090 |
| Vivantes Klinikum Am Urban Berlin | 3059 |
| Klinik Lilienthal | 2737 |
| Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen | 2660 |
| Cellitinnen-Krankenhaus St. Vinzenz Köln | 2654 |
| Universitätsklinikum Tübingen | 2628 |
| Herzzentrum Dresden | 2534 |
| Krankenhaus Porz am Rhein Köln | 2512 |
| Klinikum Dortmund Mitte | 2491 |
| Klinikum Links der Weser Bremen | 2455 |
| DRK Kliniken Berlin Westend | 1437 |
| Universitätsmedizin Göttingen | 2425 |
| Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Lübeck | 2412 |
| Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim | 2391 |
| Klinikum Wolfsburg | 2337 |
| Universitätsklinikum Halle (Saale) | 2240 |
| Albertinen-Krankenhaus Hamburg | 2182 |
| Universitätsklinikum Münster | 2163 |
| St.-Johannes-Hospital Dortmund | 2147 |
| Sana Kliniken Lübeck - Krankenhaus Süd | 2141 |
| Helios Klinikum Berlin-Buch | 2088 |
| Universitätsklinikum Bonn | 2031 |
| Städtisches Klinikum Karlsruhe | 2018 |
| Helios Klinikum Wuppertal - Campus Elberfeld | 2010 |
| Vivantes Klinikum Berlin Neukölln | 1938 |
| Herzzentrum Duisburg | 1922 |
| Helios Klinikum Krefeld | 1911 |
| Klinikum Chemnitz | 1909 |
| Klinikum Nürnberg-Süd | 1876 |
| Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde | 1832 |
| Universitätsklinikum Düsseldorf | 1809 |
| Helios Klinikum Pirna | 1791 |
| Universitätsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Kiel | 1749 |
| Uniklinik RWTH Aachen | 1735 |
| Klinikum Karlsburg der Klinikgruppe Dr. Guth | 1729 |
| Universitätsklinikum Frankfurt am Main | 1729 |
| Universitätsklinikum Augsburg | 1720 |
| Herz-Zentrum Bodensee Konstanz | 1715 |
| KMG Klinikum Güstrow | 1685 |
| Zentralklinik Bad Berka | 1684 |
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So wurde die Tabelle erstellt
Aufgelistet sind alle Kliniken, in denen im Jahr 2024 die OP-Methode Katheterablation (OPS 8-835) in nennenswerter Zahl durchgeführt wurde. Krankenhäuser sind dazu verpflichtet in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zu übermitteln. Der G-BA stellt die Daten in maschinenlesbarer Form zur Verfügung.
Fakten zu einer Katheterablation
Liegt eine Herzrhythmusstörung vor, gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Neben der medikamentösen Therapie mit Antiarrhythmika, die oft viele Nebenwirkungen für den Patienten mit sich bringen, stellt die Katheterablation einen minimal-invasiven Eingriff dar, der gute Chancen bietet, das Herz wieder in seinen normalen Rhythmus zu bringen. Gegenüber der Therapie mit Medikamenten bietet die Operation den Vorteil, dass die Ursache der Rhythmusstörung nachhaltig beseitigt wird.
Als Vorbereitung auf die Ablation wird geprüft, welche Erkrankung vorliegt und ob ein erhöhtes Komplikationsrisiko, etwa aufgrund von Begleiterkrankungen, besteht. Untersuchungen wie ein EKG oder ein Herz-Echo können dabei behilflich sein. Der eigentliche Eingriff findet in einem Katheterlabor in einer Klinik oder ambulant in einer spezialisierten Praxis statt. Eine Narkose ist nicht notwendig, es können aber Beruhigungsmittel verabreicht werden.
Die Katheterablation läuft wie folgt ab: zunächst wird ein kleiner Schnitt in der Leiste gesetzt. Durch diesen wird der Katheter in ein Blutgefäß eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben. Mit einem EKG wird permanent der Herzrhythmus kontrolliert. Per Röntgenuntersuchung wird außerdem die Position des Katheters im Brustkorb sichtbar gemacht. Ist der Katheter an die Stelle angelangt, an der die Herzrhythmusstörung vermutet wird, wird das Herzgewebe durch Stromimpulse ausgewertet, um zu bestimmen, welche Stellen verödet werden müssen. Die Verödung kann mithilfe von Hitze oder Kälte stattfinden. Nach dem Eingriff bleibt der Patient bis zu 48 Stunden zur Überwachung im Krankenhaus, damit der Herzrhythmus kontrolliert werden kann.
Die Zahl der Durchführungen von ablativen Maßnahmen bei Herzrhythmusstörungen (OPS-Code 8-835) ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Während 2017 noch ca. 133.000 Patienten im Krankenhaus behandelt wurden, waren es im Jahr 2023 rund 290.000 Eingriffe.
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