Die Helios Endo-Klinik in Hamburg
Die Helios Endo-Klinik in Hamburg. Foto: Unternehmen

Wenn das Knie nicht mehr tut, was es soll, schmerzt jeder Schritt. Da wünscht man sich eine sofortige und wirksame Behandlung. Hier sind herausragende, Kliniken für Kniechirurgie gelistet.
 
Circa 2.000 Krankenhäuser gibt es in Deutschland. Und auch wenn an vielen Häusern gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte arbeiten und die Abteilungen mit moderner Apparatur ausgestattet sind, unterscheiden sich die einzelnen Krankenhäuser hinsichtlich ihrer Behandlungsqualität.


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Denn manche Mediziner sind erfahrener als andere, forschen mehr und sind für ihre Präzision bekannt. Außerdem spielt der Service natürlich eine Rolle. Ist die Personaldecke dünn, können Patientinnen und Patienten nicht immer optimal umsorgt werden. Weitere Fragen stellen sich: Nimmt sich der Orthopäde ausreichend Zeit, um mir alles zu erklären? Wird bei der Verköstigung Rücksicht auf mich genommen? Sind die Ärztinnen und Ärzte im Haus ausreichend erfahren?

So einzigartig wie jeder Patient ist, so individuell sind auch die Fragen, die er sich vor seiner Behandlung stellt. Nachfolgend sind die größten Kliniken für Kniechirurgie aufgeführt. Die Liste ist nach Behandlungsfällen geordnet.

50 Kliniken für Kniechirurgie

KrankenhausBehandlungsfälle
R + E ARCUS Klinik Pforzheim3148
Helios ENDO-Klinik Hamburg2350
Diakonie-Klinikum Stuttgart2112
Sana Kliniken Sommerfeld Kremmen2031
Klinik Manhagen Großhansdorf1863
Orthopädisches Krankenhaus Schloss Werneck1722
St. Josef-Stift Sendenhorst1449
Waldkliniken Eisenberg1453
BDH-Klinik Waldkirch1424
Orthopädische Fachklinik Schwarzach1315
Schön Klinik Neustadt in Holstein1311
VITREA Ostseeklinik Damp1290
Frankfurter Rotkreuz-Kliniken - Klinik Rotes Kreuz1145
Charité - Universitätsmedizin Berlin1136
Klinikum Garmisch-Partenkirchen - Haupthaus1102
Barmherzige Brüder Krankenhaus München1045
Evangelisches Waldkrankenhaus Berlin Spandau1009
Karl-Olga-Krankenhaus Stuttgart1002
Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital Braunschweig975
Kliniken Dr. Erler Nürnberg942
LVR-Klinik für Orthopädie Viersen908
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum - Standort Altentreptow893
Helios Cäcilien-Hospital Krefeld-Hüls887
Orthopädische Klinik Volmarstein Wetter862
DRK-Krankenhaus Clementinenhaus Hannover847
Asklepios Orthopädische Fachklinik Hohwald Neustadt in Sachsen842
ATOS Orthopädische Klinik Braunfels841
St. Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf820
Kreisklinik Wörth an der Donau818
Eifelklinik St. Brigida Simmerath811
Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln803
Kliniken Hochfranken - Klinik Münchberg773
St. Vincenz Hospital Brakel762
St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig760
Asklepios Harzklinik Bad Harzburg757
Klinik König-Ludwig-Haus Würzburg748
Asklepios Klinik Lindenlohe Schwandorf741
Klinikum Konstanz734
Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden733
St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen724
Paracelsus-Klinik Bremen717
Lubinus Clinicum Kiel716
Paracelsus-Klinik am Silbersee Langenhagen716
Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau707
Klinik Bad Windsheim691
Elisabeth-Klinik Olsberg688
WolfartKlinik Gräfelfing674
Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern656
DIAKO Ev. Diakonie-Krankenhaus Bremen642
DIAKOVERE Annastift Hannover639

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So wurde die Klinikliste erstellt:

In den dargestellten Kliniken haben Ärztinnen und Ärzte eine große Erfahrung mit der sehr häufig gestellten Diagnose in Verbindung mit dem Knie: Arthrose im Kniegelenk (ICD M17). Es wurden jene 50 Häuser gelistet, in denen diese Erkrankung im Jahr 2024 am häufigsten behandelt wurde. Krankenhäuser sind dazu verpflichtet in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung zu stellen. Sie dokumentieren auch die Anzahl der behandelten Patienten.

Fakten zur Erkrankung des Kniegelenks

Erkrankungen des Kniegelenks verursachen Schmerzen, die beim Gehen, Hinsetzen oder Aufrichten auftreten. Auch langes Stehen ist schmerzvoll, ebenso wie das Treppensteigen. Bei besonders schweren Verläufen berichten Betroffene von Funktionseinschränkungen. Beispielsweise können sie das Knie nicht wie gewohnt beugen. Bei Bewegungen hören sie Knackgeräusche. Bei all diesen Symptomen sollten Betroffene einen Orthopäden aufsuchen. Sie können nach einem Unfall auftreten oder im Verlauf einer Arthrose (Gelenkverschleiß) entstehen.

Die Ursache für Kniegelenkerkrankungen liegt in der Anatomie. Das Kniegelenk hat einen ganz speziellen und komplexen Aufbau: Der Oberschenkel ist mit dem Unterschenkel über eine kleine rundliche Knochenplatte, der Kniescheibe, verbunden. Zahlreiche Bänder, Menisken und Knorpel sorgen dafür, dass die Verbindung stabil ist. Nach Unfällen können Bänder reißen. Bei degenerativen Vorgängen wird der Knorpel abgenutzt.

Zur Erkennung von Krankheiten im Kniegelenk ordnen Ärztinnen und Ärzte bildgebende Verfahren an. Sie können mit der Bilddiagnostik die Knochen, die Muskulatur und umliegende Nerven beurteilen. Eine Röntgenuntersuchung bildet nur Knochen ab, wohingegen eine Magnetresonanztomographie (MRT) auch eine Beurteilung der Weichteile (Bänder und Knorpel) zulässt. So ist es möglich, die Diagnose zu stellen und die passende Therapie anzuordnen.

Eine Operation versuchen Ärzte möglichst zu vermeiden. Knieschienen, Physiotherapien, manuelle Therapien (Massagen) oder transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) können insbesondere die Schmerzen bei arthrotischen Leiden lindern. Außerdem sollten Betroffene bei Übergewicht auf eine gesunde Ernährung umstellen, damit sich so die degenerativen Vorgänge im Gelenk verlangsamen. Liegen Brüche vor, empfehlen Medizinerinnen eine sogenannte Arthroskopie (Gelenkspiegelung), bei der zum Beispiel kleine Knochensplitter im Gelenk entfernt werden. Bei schweren Gonarthrosen (Kniegelenkarthrosen) kann der Ersatz des Kniegelenks mit einer Prothese eine Lösung sein.

Eine sehr häufige Knie-Krankheit ist die Arthrose im Kniegelenk (ICD-10-Code M17). Sie stieg in den letzten Jahren stark an. Wurden im Jahr 2014 noch 179.400 Patientinnen und Patienten mit dieser Diagnose in deutschen Kliniken behandelt, waren es zehn Jahre später schon 232.900 Betroffene. Die Erkrankung tritt vor allem im Alter von 55 bis 84 Jahren auf. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Krankenhaus liegt bei sieben Tagen.


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