Klinik für Kniechirurgie
Klinik König-Ludwig-Haus Würzburg, ©CC0

Wenn das Knie nicht mehr tut, was es soll, schmerzt jeder Schritt. Da wünscht man sich eine sofortige und wirksame Behandlung. Hier sind herausragende, Kliniken für Kniechirurgie gelistet.
 
Circa 2.000 Krankenhäuser gibt es in Deutschland. Und auch wenn an vielen Häusern gut ausgebildete Ärzte arbeiten und die Abteilungen mit moderner Apparatur ausgestattet sind, unterscheiden sich die einzelnen Krankenhäuser hinsichtlich ihrer Behandlungsqualität.


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Denn manche Ärzte sind erfahrener als andere, forschen mehr und sind für ihre Präzision bekannt. Außerdem spielt der Service natürlich eine Rolle. Ist die Personaldecke dünn, können Patienten nicht immer optimal umsorgt werden. Weitere Fragen stellen sich: Nimmt sich der Orthopäde ausreichend Zeit, um mir alles zu erklären? Wird bei der Verköstigung sicht auf mich genommen? Sind die Ärzte im Haus ausreichend erfahren?

So einzigartig wie jeder Patient ist, so individuell sind auch die Fragen, die er sich vor seiner Behandlung stellt. Nachfolgend sind herausragende Kliniken für Kniechirurgie aufgeführt. Die nach Behandlungsfällen geordnete Liste wurde nach folgenden Kriterien erstellt:

  • Viele Patienten! In den dargestellten Kliniken haben Ärzte eine große Erfahrung mit der sehr häufig gestellten Diagnose in Verbindung mit dem Knie: Arthrose im Kniegelenk (ICD M17). Es wurden nur Häuser berücksichtigt, in denen diese Erkrankung überdurchschnittlich häufig behandelt wurden. Krankenhäuser sind dazu verpflichtet in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung zu stellen.
  • Hohe Patientensicherheit! Krankenhauskeime sind ein Gesundheitsrisiko. In allen gelisteten Kliniken wird ein überdurchschnittlich großer Wert auf die Patientensicherheit gelegt.
  • Hohe Patientenzufriedenheit! Alle oben dargestellten Kliniken haben eine überdurchschnittliche Patientenzufriedenheit. Dies ergibt sich aus einer Befragung der AOK, der BARMER Ersatzkasse und der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) in Zusammenarbeit mit der „Weissen Liste“. Jedes Jahr werden rund eine halbe Millionen Versicherte der genannten Krankenversicherungen zu ihrem Krankenhausaufenthalt befragt.
  • Focus-Auszeichnung! Das Magazin Focus veröffentlicht jedes Jahr eine Liste mit den besten Krankenhäusern für Kniechirurgie. Alle genannten Häuser sind in der Klinikliste 2022 als Top-Kliniken im Bereich Kniechirurgie gelistet.

Herausragende Kliniken für Kniechirurgie

KrankenhausStadtBehandlungsfälle (2019)  
Sana Klinik MünchenMünchen1520
Arcus KlinikPforzheim1377
Klinik ManhagenGroßhansdorf1239
Klinik König-Ludwig-HausWürzburg684
Diakovere AnnastiftHannover646
Orthopädische Klinik MarkgröningenMarkgröningen614
Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus KölnKöln610
Orthopädische Fachkliniken der Hessing StiftungAugsburg555
Charité - Universitätsmedizin BerlinBerlin489
BG Klinik TübingenTübingen391
Gemeinschaftskrankenhaus Bonn, Haus St. PetrusBonn382

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Fakten zur Erkrankung des Kniegelenks

Erkrankungen des Kniegelenks verursachen oftmals Schmerzen, die beim Gehen, Hinsetzen oder Aufrichten auftreten. Auch langes Stehen ist schmerzvoll, ebenso wie das Treppensteigen. Bei besonders schweren Verläufen berichten Betroffene von Funktionseinschränkungen. Beispielsweise können sie das Knie nicht wie gewohnt beugen. Bei Bewegungen hören sie Knackgeräusche. Bei all diesen Symptomen sollten Betroffene einen Orthopäden aufsuchen. Sie können nach einem Unfall auftreten oder im Verlauf einer Arthrose (Gelenkverschleiß) entstehen.

Die Ursache für Kniegelenkerkrankungen liegt in der Anatomie. Das Kniegelenk hat einen ganz speziellen und komplexen Aufbau: Der Oberschenkel ist mit dem Unterschenkel über eine kleine rundliche Knochenplatte, der Kniescheibe, verbunden. Zahlreiche Bänder, Menisken und Knorpel sorgen dafür, dass die Verbindung stabil ist. Nach Unfällen können Bänder reißen. Bei degenerativen Vorgängen wird der Knorpel abgenutzt.

Zur Erkennung von Krankheiten im Kniegelenk ordnen die Ärzte bildgebende Verfahren an. Sie können mit der Bilddiagnostik die Knochen, die Muskulatur und umliegende Nerven beurteilen. Eine Röntgenuntersuchung bildet nur Knochen ab, wohingegen eine Magnetresonanztomographie (MRT) auch eine Beurteilung der Weichteile (Bänder und Knorpel) zulässt. So ist es den Ärzten möglich, die Diagnose zu stellen und die passende Therapie anzuordnen.

Eine Operation versuchen Ärzte möglichst zu vermeiden. Knieschienen, Physiotherapien, manuelle Therapien (Massagen) oder transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) können insbesondere die Schmerzen bei arthrotischen Leiden lindern. Außerdem sollten Sie bei Übergewicht auf eine gesunde Ernährung umstellen, damit sich so die degenerativen Vorgänge im Gelenk verlangsamen. Liegen Brüche vor, empfehlen Ärzte eine sogenannte Arthroskopie (Gelenkspiegelung), bei der zum Beispiel kleine Knochensplitter im Gelenk entfernt werden. Bei schweren Gonarthrosen (Kniegelenkarthrosen) kann der Ersatz des Kniegelenks mit einer Prothese die einzige schmerzlindernde Lösung sein.

Eine sehr häufige Knie-Krankheit ist die Arthrose im Kniegelenk (ICD-10-Code M17). Sie schwankte in den letzten Jahren zwischen 175.000 und 200.000 Betroffenen pro Jahr. Im Jahr 2020 wurden 163.459 Patienten mit dieser Hauptdiagnose in Kliniken behandelt. Die Erkrankung tritt vor allem im Alter von 60 bis 79 Jahren auf. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Krankenhaus liegt bei neun Tagen.