Man kann in deutschen Kliniken in Einbett- oder Zweibettzimmern schlafen. ©CC0/Tomasz Sienicki

Man kann zwischen zwei verschiedenen Krankenhausaufenthalten unterscheiden: Den Notfällen, bei denen alles ganz schnell gehen muss und man vom Rettungswagen oder dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht wird. Hier ist keine Vorbereitung auf den Klinikaufenthalt möglich, denn man weiß zuvor ja nichts davon.

Neben den Notfallpatienten gibt es noch die Terminpatienten, die sich zu einem entsprechenden Zeitpunkt in die Klinik begeben, um eine Therapie zu beginnen. Diese Patienten hatten Zeit, um um sich auf den Krankenhausaufenthalt vorzubereiten. Die untenstehende Checkliste für den Krankenhausaufenthalt ist für Terminpatienten gedacht. Sie gliedert sich auf in Fragen, die vor dem Aufenthalt zu klären sind, und Dinge, die man nicht vergessen sollte.

Ihre Stimme zählt!

Mit dem Projekt Klinik Kompass sollen Sie bei Ihrer Krankenhauswahl bestmöglich beraten werden. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unser Informationsangebot zu verbessern. Helfen Sie uns dabei! Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um an einer kurzen Umfrage zu Ihrer Krankenhauswahl mitzumachen. Ihre Teilnahme ist garantiert anonym. Die Ergebnisse werden von Forschern der Universität Marburg ausgewertet.

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Fragen vor dem Aufenthalt an das Klinikum:

  • Muss ich vor der Behandlung im Klinikum bestimmte Medikamente absetzen (z.B. bei Diabetes)?
  • Darf ich vor der Einweisung nichts mehr essen und trinken?
  • Welche Zusatz- und Wahlleistungen bietet das Krankenhaus (z.B. Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung)? Sind diese Wahlleistungen für mich verfügbar. Was kosten sie?

Fragen vor dem Aufenthalt an mich:

  • Wer muss über meine Abwesenheit informiert werden (Freunde, Arbeitgeber, Nachbarn)?
  • Wer kümmert sich um den Briefkasten, die Wohnung, die Pflanzen?
  • Ist eine Übernahme der laufenden Kosten wie Miete, Telefon, Internet usw. sichergestellt?
  • Ist es angebracht, einer Vertrauensperson Vollmachten zu übertragen?
  • Habe ich alle wichtigen Termine abgesagt oder verschoben?

Diese Medizinische Unterlagen benötige ich für die Klinik:

  • Einweisungs-Schein des Haus- oder Facharztes
  • Klinik-Card (privat versichert) oder Krankenversicherungskarte (gesetzlich versichert)
  • Medizinische Befunde (sofern vorhanden)
  • Medizin-Pässe, wie Impf-Pass, Allergiepass oder Mutterpass etc.
  • Liste mit Medikamenten, die ich derzeit einnehme. Es empfiehlt sich, die eigenen Medikamente für die ersten Tage mitzunehmen. Gerade bei seltenen Medikamenten kann es sein, dass es etwas dauert, bis die Klinik sie besorgt hat.

Diese persönliche Dinge benötige ich für den Aufenthalt:

  • Artikel für die Körperpflege und die persönliche Hygiene
  • Ausreichend Kleidung: Bademantel, bequeme, weite Kleidung (unter die auch gegebenenfalls Verbände oder Thrombosestrümpfe passt), Schlafanzug, Hausschuhe
  • Persönliche Hilfsmittel für den Alltag (Brille, Hörgerät, Gehstock usw.)
  • Dinge zum Zeitvertreib (Lektüre, Musik, Fotos, elektronische Geräte)
  • Handy (die Benutzung von Handys ist inzwischen in den meisten Kliniken erlaubt. Ist die Nutzung im Patientenzimmer verboten, kann man außerhalb der Klinikräume telefonieren).

Selbstverständlich können Sie, als Patientin oder Patient, mit ihrer individuellen Lebens- und Krankheitsgeschichte weitere Unterlagen benötigen bzw. müssen andere Fragen klären. Deshalb ist die obige Checkliste als Orientierungshilfe gedacht, die Ihnen die Vorbereitung auf den Klinikaufenthalt erleichtern soll. Gehen Sie Ihre persönliche Checkliste am besten mit Ihrem Hausarzt und nahen Angehörigen gemeinsam durch, um nichts zu vergessen.

Ihre Stimme zählt!

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