
Welche Kliniken in Deutschland garantieren höchste Qualitätsstandards bei einer Bandscheiben-OP? Hier sind einige hervorragende Häuser gelistet.
Rückenschmerzen gelten heutzutage als Volkskrankheit. Doch wenn es sich dabei um einen Bandscheibenvorfall, auch Bandscheibenprolaps genannt, handelt, muss manchmal eine Operation durchgeführt werden. Vor allem bei neurologischen Ausfällen wie Taubheitsgefühlen oder bei sehr starken Schmerzen ist ein chirurgischer Eingriff ratsam. Dazu werden oft moderne minimalinvasive Techniken wie Operationsmikroskope verwendet.
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IM BUCHHANDEL: In welchen Kliniken arbeiten erfahrene Chirurgen für die Operation der Spinalkanalstenose? Wie wirksam ist die Operation? Was genau passiert am OP-Tag? Christian Ewelt, Chefarzt an der St. Barbara-Klinik Hamm, und Lukas Hoffmann, Ex-Journalist beim Handelsblatt, haben einen Ratgeber für Spinalkanalstenose-Patienten geschrieben. Klicken Sie auf das Bild, um bei Amazon mehr über das Buch zu erfahren!
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An allen unten gelisteten Kliniken arbeiten Spezialisten, die über eine große Expertise im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie verfügen. In den Kliniken werden nicht nur überdurchschnittlich viele Patienten mit Bandscheibenleiden operiert, die Patientenzufriedenheit ist auch hoch und es sind ausreichend Pflegekräfte im Haus beschäftigt, so dass die Versorgung nach der Operation gesichert ist.
50 empfehlenswerte Kliniken für Bandscheiben-OPs
| Krankenhaus | Behandlungsfälle | Patientenzufriedenheit | Pflegekraft-Patienten-Verhältnis |
|---|---|---|---|
| Schön Klinik München Harlaching | 1422 | 89 % | sehr gut |
| Arabella-Klink München | 1292 | 90 % | sehr gut |
| Charité - Universitätsmedizin Berlin | 1168 | 85 % | befriedigend |
| Zentralklinik Bad Berka | 1072 | 86 % | gut |
| Diakonie-Klinikum Stuttgart | 1059 | 89 % | gut |
| Orthopädische Klinik Markgröningen | 964 | 89 % | gut |
| Rotkreuzklinik Würzburg | 775 | 90 % | befriedigend |
| Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt | 767 | 83 % | befriedigend |
| Schön Klinik Lorsch | 750 | 87 % | sehr gut |
| Cellitinnen-Krankenhaus St. Franziskus Köln | 662 | 93 % | sehr gut |
| Städtisches Klinikum Karlsruhe | 661 | 84 % | gut |
| Sportklinik Hellersen Lüdenscheid | 633 | 93 % | sehr gut |
| Krankenhaus Mörsenbroich-Rath - St. Vinzenz-Krankenhaus Düsseldorf | 616 | 83 % | gut |
| Isar Klinik München Innenstadt | 586 | 89 % | sehr gut |
| Schön Klinik Bad Aibling | 579 | 88 % | gut |
| Hospital Zum Heiligen Geist Kempen | 556 | 93 % | befriedigend |
| Klinikum Osnabrück | 538 | 83 % | befriedigend |
| Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen | 536 | 83 % | gut |
| Evang. Krankenhaus Göttingen-Weende | 523 | 87 % | befriedigend |
| Vitos Orthopädische Klinik Kassel | 504 | 89 % | sehr gut |
| Universitätsklinikum Freiburg | 496 | 87 % | gut |
| Schön Klinik Düsseldorf | 491 | 93 % | gut |
| Ev. Krankenhaus Oldenburg | 485 | 84 % | gut |
| Paracelsus-Klinik München | 484 | 89 % | sehr gut |
| Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg | 466 | 88 % | gut |
| Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel | 455 | 83 % | befriedigend |
| WolfartKlinik Gräfelfing | 450 | 94 % | sehr gut |
| Klinik Vincentinum Augsburg | 441 | 89 % | gut |
| Schön Klinik Vogtareuth | 436 | 87 % | sehr gut |
| Klinik Josephinum München | 434 | 96 % | sehr gut |
| Orthopädische Fachkliniken der Hessing Stiftung Augsburg | 432 | 90 % | sehr gut |
| Klinik Tettnang | 430 | 88 % | sehr gut |
| Benedictus Krankenhaus Tutzing | 430 | 90 % | gut |
| Main-Klinik Ochsenfurt | 422 | 89 % | gut |
| Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg | 421 | 86 % | befriedigend |
| Sana Klinikum Borna | 416 | 87 % | befriedigend |
| Paracelsus-Klinik Bremen | 413 | 92 % | gut |
| Klinik St. Marienstift Magdeburg | 410 | 97 % | befriedigend |
| Kliniken Dr. Erler Nürnberg | 409 | 86 % | befriedigend |
| Bezirkskrankenhaus Günzburg | 407 | 90 % | sehr gut |
| Krankenhaus Neuwerk "Maria v. d. Aposteln" Mönchengladbach | 405 | 87 % | befriedigend |
| BG Klinik Murnau | 397 | 90 % | gut |
| Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz | 388 | 83 % | gut |
| Kreiskrankenhaus Alzey | 385 | 85 % | gut |
| Marienkrankenhaus Schwerte | 383 | 83 % | sehr gut |
| Loretto-Krankenhaus Freiburg | 383 | 87 % | gut |
| Städtisches Klinikum Dresden - Standort Friedrichstadt | 381 | 86 % | gut |
| St.-Bonifatius-Hospital Lingen | 377 | 86 % | gut |
| St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe | 369 | 87 % | befriedigend |
| St. Josef-Krankenhaus Viernheim | 361 | 91 % | sehr gut |
Der Name der Klinik wird per Mouseover angezeigt
So wurde die Klinikliste erstellt
- Viele Patienten!
In den dargestellten Kliniken haben Ärzte eine große Erfahrung mit der operativen Entfernung von erkranktem Bandscheibengewebe (OPS 5-831). Es wurden jene Häuser gelistet, in denen diese Behandlung im Jahr 2024 überdurchschnittlich häufig vorgenommen wurde. Krankenhäuser sind dazu verpflichtet, in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung zu stellen. Kliniken dokumentieren auch die Anzahl der behandelten Patienten.
Quelle: TK-Klinikführer
- Hohe Zufriedenheit!
Überdurchschnittlich viele Patientinnen und Patienten waren nach ihrem Aufenthalt in einer der oben aufgeführten Kliniken zufrieden (mindestens 83 Prozent). Das zeigt eine Umfrage der AOK und anderer Krankenkassen, bei der Patientinnen und Patienten nach ihrem Krankenhausaufenthalt einen Fragebogen ausfüllten. Bislang liegen nach Angaben der AOK rund 400.000 Patientenbewertungen vor. Für eine Bewertung der Gesamtzufriedenheit lagen bei manchen Kliniken nicht ausreichend Ergebnisse der AOK vor. In diesen Fällen übernahm Klinik Kompass die jeweilige Gesamtbewertung von der Website Klinikbewertungen.de.
Quelle: AOK-Krankenhausatlas, Klinikbewertungen.de
- Gutes Pflegekraft-Patienten-Verhältnis!
Studien zeigen, dass Kliniken mit einer höheren Pflegepersonalquote weniger Infektionen, Komplikationen und Medikationsfehler aufweisen, da Pflegekräfte weniger überlastet sind. In allen oben gelisteten Kliniken gibt es mindestens einen mittleren Pflegepersonalquotienten (befriedigend). Es stehen krankenhausweit also ausreichend Pflegekräfte pro Patient zur Verfügung.
Quelle: Bundesklinikatlas
Fakten zu Bandscheibenvorfällen
Ein Bandscheibenvorfall verursacht in der Regel starke Rückenschmerzen. Wenn er in der Wirbelsäule weiter oben im Halsbereich lokalisiert ist, können Schwindel, Kopfschmerzen oder Muskelverspannungen und -verhärtungen zwischen den Schultern Symptome für einen Bandscheibenvorfall sein. Bei über 90% der Patienten ist er in der Lendenwirbelsäule lokalisiert. Dann können neben Schmerzen und Muskelverspannungen im Rücken auch Taubheitsgefühle und Schmerzen in den Beinen entstehen.
Um die Ursache der Bandscheibenvorfälle zu verstehen, kann man sich die Anatomie der Wirbelsäule vergegenwärtigen: Die Wirbelsäule besteht aus 23 Bandscheiben, die je zwischen zwei Wirbelkörpern liegen, deshalb nennt man sie auch Zwischenwirbelscheiben. In diesen befindet sich eine Art Kissen mit einer geleeartigen Flüssigkeit zur Abfederung von Stößen und Druck. Mit zunehmendem Alter wird diese Flüssigkeit weniger und der Körper kann sie nur in einem geringen Umfang neu bilden. Die Wirbelsäule muss nun mit jedem Schritt mehr Druck, mehr Stöße und mehr Belastung aushalten. Dies sind normale degenerative Vorgänge im Körper. In Kombination mit Bewegungsmangel und einer Fehlbelastung der Wirbelsäule kann der Faserring, der um den Flüssigkeitskern herum liegt, allerdings reißen. Durch den Riss tritt die geleeartige Flüssigkeit aus und drückt auf den sogenannten Spinalnerv, der sich direkt am Wirbelkörper befinden. So kommt es zu den beschriebenen Schmerzen und Funktionsausfällen.
Zur Erkennung des Bandscheibenvorfalls ordnet der Orthopäde eine Computertomografie (CT) oder eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) an. Die Ärzte haben so ein präzisen Bild von der Lokalisation und dem Ausmaß des Bandscheibenvorfalls. Sie können nun eine Therapie einleiten.
In den meisten Fällen wird als Therapiemethode die konservative und damit nicht-operative Therapie empfohlen. Ärzte verschreiben dann Medikamente zur Schmerzlinderung, Wärmeanwendungen, Massagen und vor allem Physiotherapie. In den Entlastungsübungen lernen Sie die richtige Körperhaltung beim Sitzen und Stehen kennen. Zusätzliche Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur reduzieren die Last auf den Wirbeln und somit auch den Druck auf die Bandscheiben. In seltenen Fällen ist der Bandscheibenvorfall so stark ausgeprägt, dass nur noch ein mikrochirurgischen Operationsverfahren zur Druckentlastung der Nerven in Frage kommt.
Die Diagnose Bandscheibenschäden (ICD-10-Code M51) hat in den letzten Jahren abgenommen. Während im Jahr 2011 noch 160.651 Klinikpatienten an Bandscheibenschäden litten, waren es im Jahre 2024 nur noch rund 116.500 Patienten. Die Erkrankung tritt vor allem im Alter von 50 bis 64 Jahren auf. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Krankenhaus liegt bei etwa fünf Tagen.
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