Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg
Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg, ©Unternehmen

In welchen Rehakliniken werden Patienten nach einer Hüft-Operation betreut? Hier sind einige Häuser mit hoher Behandlungsqualität gelistet.

Nach einer Operation im Klinikum folgt in der Regel der Aufenthalt in einer Rehaklinik. Hier kümmern sich medizinische Experten verschiedener Fachrichtungen um Sie. Physiotherapeuten üben mit Ihnen den richtigen Gang, Ergotherapeuten zeigen Ihnen, mit welchen Tricks sie falsche Bewegungen im Alltag vermeiden, Masseure bringen mit verschiedenen Techniken Ihre Muskeln in Schwung. Unten finden Sie Häuser, die auf Hüft-Patienten spezialisiert sind.


(Anzeige): Welche Hilfsmittel werden für Hüftpatienten von der Krankenkasse bezahlt? Welche Rehabilitationseinrichtungen sind für Hüftpatienten geeignet? Welche Lebensweise empfehlen die medizinischen Leitlinien für Hüftpatienten? Thorsten Gehrke, Chefarzt der Helios Endo Klinik Hamburg, und Lukas Hoffmann, Journalist beim Handelsblatt, haben einen Ratgeber für Hüftprothesen-Patienten geschrieben. Diese Liste mit zehn geeigneten Rehakliniken für Hüftpatienten ist ein Kapitelauszug. Klicken Sie auf das Bild, um bei Amazon mehr über das Buch zu erfahren! 

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Herausragende Reha-Kliniken für Hüftpatienten

RehaklinikBettenanzahlStadt
Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg942Bernau
Vamed Rehaklinik Damp729Damp
Klinik Höhenried524Bernried
Passauer Wolf Reha-Zentrum Bad Gögging517Bad Gögging
Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg500Bad Schmiedeberg
Fachklinik Bad Bentheim435Bad Bentheim
Medical Park St. Hubertus Bad Wiessee432Bad Wiessee
Hochwald Kliniken Weiskirchen400Weiskirchen
Reha-Zentrum am Meer390Bad Zwischenahn
Johannesbad Fachklinik & Gesundheitszentrum379Altenberg

Der Name der Klinik wird per Mouseover angezeigt

So wurde die Klinikliste erstellt

  • Focus Auszeichnung! Das große Wochenmagazin DER FOCUS zeichnet jedes Jahr die besten Reha-Kliniken in Deutschland aus. Alle gelisteten Häuser sind laut der Reha-Klinikliste 2023 auf Orthopädie spezialisiert und werden von Ärzten sehr häufig empfohlen.
  • Zertifikate! Alle oben gelisteten Häuser besitzen das Zertifikat einer offiziellen Stelle, zum Beispiel der Rentenversicherung Bund (QMS Reha) oder TÜV Süd oder TÜV Nord (system QM).
  • Umfassende Hilfe! Gerade bei der Rehabilitation ist es wichtig, dass sich Experten verschiedener Fachbereiche um den Patienten kümmern, zum Beispiel Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Sporttherapeuten. In allen oben gelisteten Kliniken arbeitet ein interdisziplinäres Team mit Experten aus mindestens fünf Fachbereichen.

Sie haben die Wahl, ob sie die Rehabilitation ambulant, teilstationär oder stationär machen. Es gibt bei jeder Form Nachteile und Vorteile. Wenn sie sich für die ambulante Variante entscheiden, also die Reha-Einrichtung nur zu bestimmten Terminen besuchen, leben sie weiterhin zu Hause und können Ihren Alltag dort gestalten. Allerdings werden Sie dann nicht in der Nacht betreut und haben eventuell lange Anfahrtszeiten.

Wenn Sie sich für eine teilstationäre Behandlung entscheiden, also den Tag über in einer Einrichtung verweilen und nur zum Schlafen nach Hause zurückkehren, ist ihr Trainingsprogramm am Tage gesichert. Sie müssen sich nicht um das Kochen und Einkaufen kümmern und können den Abend und die Nacht mit ihren Nächsten verbringen. Allerdings haben Sie auch hier lange Anfahrtswege und keine medizinische Betreuung in der Nacht.

Auch die stationäre Aufnahme in die Rehaklinik für mehrere Wochen ist möglich. Dann werden Sie Vollzeit betreut und Ihr Krankheitsverlauf kann kontinuierlich überwacht werden. Allerdings sind Sie nun nicht in Ihrer gewohnten, häuslichen Umgebung und empfangen in der Regel nur am Wochenende Besuch.

Jede Form der Rehabilitation hat ihre Vor- und Nachteile. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und einer Vertrauensperson darüber, wie Sie die Reha am passendsten gestalten.


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Diese Therapien werden in der Rehaklinik angeboten

Egal, ob bei einer Hüft-OP eine Total-Endoprothese oder eine Teilprothese eingesetzt wurde: der Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik ist äußerst wichtig. Die Reha zielt nicht nur darauf ab, die Mobilität wiederherzustellen, sondern auch eine Wiedereingliederung in Leben und Beruf zu ermöglichen und die Eigenständigkeit wiederzuerlangen.

Im Mittelpunkt des Reha-Aufenthalts steht die körperliche Therapie, um möglichst schnell wieder mobil zu werden. Patienten bekommen meist einen individuell auf sie angepassten Trainingsplan für die Physiotherapie. Durch spezielle Techniken können hier das Zusammenspiel von Nerven, Muskel und Atmung gefördert werden. Viele Kliniken bieten beispielsweise Kardiotraining, Gymnastik oder gerätegestützte Krankengymnastik an.

Bei der Ergotherapie arbeiten Patienten an der Rückkehr in den Alltag mit dem Fokus auf konkrete Tätigkeiten aus ihrem privaten, sozialen und beruflichen Umfeld. Nach einer Hüft-OP lernen die Patienten zum Beispiel das Gehen mit Hilfsmitteln oder bauen Fehlhaltungen ab. Im Rahmen der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation wird außerdem oft ein Arbeitsplatztraining angeboten.

Bei der Sporttherapie können Beschwerden und körperliche Einschränkungen durch gezieltes Training verbessert werden. In Gruppen oder individuell können Krafttraining oder Bewegungsspiele dazu beitragen, dass sich die Mobilität verbessert.

Zusätzlich zur physischen Behandlung können Reha-Patienten weitere unterstützende Kurse in Anspruch nehmen. Neben der Sozialberatung und Psychotherapie wird meist eine Ernährungstherapie angeboten, bei der die Patienten den Zusammenhang zwischen Ernährung, Bewegung und bestimmten Krankheiten kennenlernen. So lernen sie, wie sie durch ihren Lebensstil ihre Erkrankung positiv beeinflussen und nach dem Aufenthalt in der Reha-Klinik ein gesünderes Leben führen.

2021 wurden deutschlandweit knapp 164.000 Hüftprothesen eingesetzt. Die Patienten waren meist zwischen 55 und 84 Jahre alt. Am häufigsten wurde die nicht zementierte Totalendoprothese eingesetzt.